Walthari


 

Meine Vorlesungen von 2004 bis 2017
zum
 Studium generale
 
Sommersemester 2004
Wirtschaftskategorien un
d Wirtschaftsdidaktik

Sommersemester 2006
Virtuelle Oikos-Strategien in Zeiten der Lehr-Lern-Krise


Sommersemester 2007
Bürgerlichkeit in Zeiten der globalisierenden Ökonomie


Sommersemester 2008
Ökonomische Denk- und Handlungsmuster in Theologie und Kirche.
Entfremdet sich die Religion im Oikos von ihrem Auftrag?


Sommersemester 2009

Wirtschaft und Literatur
– Ästhetische Oikos-Provokationen

Sommersemester 2010
Universalistische Labyrinthe 
inmitten des ökonomischen Universalismus


Sommersemester 2011
Grenzprobleme und Grenzüberschreitungen 
des ökonomischen Denkens und Handelns


Sommersemester 2012
Das Ökonomische der Ökonomie
zwischen stabiler Ordnung und aktueller Verwilderung

Sommersemester 2013
Ökonomiekonzepte im Spiegel fundamentalkritischer Analysen

Sommersemester 2014
Oikodizee. Über den ethischen Umgang
mit ökonomischen Paradoxien

Sommersemester 2015

Alternative Ökonomik als System- und Lebensstilkritik

Sommersemester 2016
Das Unbewußte als Agens ökonomischer Prozess


Sommersemester 2017
(DE-)Konstruktion ökonomischer Mythen
im Kontext des Neuen Realismus

 




  


Erich Dauenhauer
 
Die Universität
als
Lebensform
und Reformopfer

Der Buchtitel kann direkt beim Walthari-Verlag bezogen werden:
bwh@walthari.de  



Inhaltsverzeichnis

Einführung.............................................................................................................. 9
Binnenleben - Universitäres Leben: Selbstverständnis
und akademische Spiel-Regeln
................................................................................. 11
Universitäres Selbstverständnis? 11 ‑ Gemeinschaft der Lehrenden
und Lernenden 11 – Selbstbehauptung des Geistes 12 - Kulturelle Bar‑
barei 12 – Akademische Spiel-Regeln 13 – Emergentes Großunternehmen 13 – Kollegialitätsprinzip 14 – Mitbestimmung 15 - Reformtagungen 16 – Einheit von Forschung und Lehre 16 – Universitas 17 – Universität und Staat 18 – Zynischer Geist 20 – Akademischer Klein-Bürger 20 – Jobmentalität 20 – Wehmütige Erinnerung 21 – Grußworte und Prominentenreden 23 – Talarzynismus 23

 
Zwischentext 1
Zur Humboldt’schen Bildungs- und Universitätsidee............................................... 25
 
Autonomie - Gefesselte Wissensriesen: Wie autonom
sind noch Universitäten?
............................................................................................. 28
Faktische Autonomiebeschränkung 28 - ›Undemokratische‹ Wissenschaft? 28 – Gibt es eine Alternative zur Budgetierung? 28 - ›Schließt die Hochschulreferate!‹ 29 - Deklaration 30 – Teilautonome Universitäten 30 – Vertreibung der Eliten 31 – Leistungsbezogene Finanzdotierung 31 – Unter Ahnungslosen 32 – Wissenschaftsverlierer 32 – Hochschulen als Wissenskonzerne? 33 – Finanzautonomie und Sponsorenblindheit 33 – Arbeitsklima 34 – Mentaler Autonomieverlust 35 – Gesetz der Wissenschaft 35
 
Zwischentext 2
Nietzsches Bildungs- und Universitätsverständnis........................................................... 36
 
Studieninhalte - Dringliche Erwartungen:
Wissensgebote und Erkenntnispfade
......................................................................... 43
Lehrangebot und späteres Berufsfeld 43 – Strukturlernen 44 – Pfade durch’s Wissensdickicht 44 – Harte Fächer, weiche Fächer? 45 – Inhaltsbeschwörung des Wissenschaftsrats 46 – Lehrfreiheit vor Firmenschutz 47 – Studium generale 48 – Unternehmerisches Denken? 48 – Potemkinsche Blendwerke 49
 
Zwischentext 3
Max Weber: Akademisches Leben - »ein wilder Hasard«............................................... 50
 
Studienabschlüsse - Masterblüten: Akademische
Titelwirtschaft
............................................................................................................. 55
Diplom und Magister ade? 55 – Ministerielle Aushebelungen 56 –
Vom Abitur zum Aditur 57 – Studienabbrecher 57 – Zielvereinbarungen 58 – Gleichwertigkeit als Inhaltsschimäre 58 – MBA-Schelmereien 59 – Entprofessionalisierte Lehramtsstudiengänge 59 – Getürkte Europafähigkeit 62

 
Zwischentext 4
Eleganter Unsinn: Über wissenschaftliche Scharlatanerie.............................................. 63
 
Reformen - Meist schneidiger Aktivismus:
Die Universität als Reformopfer
................................................................................ 65
Warum universitäre Großreformen meist scheitern 65 – Grundpfeiler einer fortwirkenden Universitätsreform 67 – Personalstruktur und -status 68 – Kleine Änderung mit großer Wirkung 69 – Statthaltertum 69 – Eulenspiegeleien 70 – Landesherrlich 70 – Jahresberichte des Präsidenten 71 – Hochschulrektorenkonferenz 71 – Reformsaldo 72 - Lehrstück für Reformopfer 72 – Alt bleibt neu 73 – Syndikalistische Großreformer 74 – Dezentralisierung 75 - »Feinde der Universitäten« 76
 
Zwischentext 5
Didaktische Überdosis: Der Furor pädagogischer Fürsorge.......................................... 77
 
Evaluation - Mit der Meßlatte unterwegs: Qualitätsmanagement in Forschung und Lehre            81
Was evaluierbar ist 81 – Evaluations-›Industrie‹ 82 – HRK-Evaluationsideen 83 – Unerwünschte Evaluationseffekte 83 – Bildungscontrolling 84 – Die Vorlesung als Fertiggericht 84 - »Gar nicht erst ignorieren« 85 – Studentische Lehrwünsche 85 – Ansehens-Messungen 86 – Sancta ira doctrinae 87 – Lehranreize 88 – Diener seines Faches 88 – Lehrberichte 89 – Wer rettet die Wissenschaft vor REFA-Experten? 89 – Lehrportfolio 90 – Gymnasialisierung der Universitäten 90 – Hochschulreformpapiere 92 – Bummel-Studium 92 - Folienprofis 93 – Merkmale guter Lehre 93
 
Zwischentext 6
Die Vorlesung: Ein akademischer Meisterpfad jenseits
der Ächtung
..................................................................................................................... 95
 
Professoren - Oh je, die liebe Kollegenschaft: Profes‑
soren zwischen Ängstlichkeit und Pflichterfüllung
............................................... 100
Professorenschelte 100 – Libido sciendi  101 - Professorenberatung 103 – Präsenzpflicht 104 - ›Pisa‹-Professoren 105 – Werden Professoren durch Drittmitteleinwerbung kriminalisiert? 107 – Wissenschaftsfreiheit 108 – Betrogene Studenten, genarrte Professoren 111 – Promotionsnavigator 112 – Ambulante Lehre 112 – Hausberufungen 113 – Wundersame Lehrstuhlvermehrung 113 – Grauenvoll 114 - Seniorprofessoren 115 – Emeritusschweif 115
 
Zwischentext 7
Innovationsüberlastung: Ein reformskeptisches Erinne­rungsstück................................ 116
 
Mittelbau - Wackere Helfer: Betrachtungen zum
Mittelbau
.................................................................................................................... 119
Uni-Flüchter 119 – Förderung und Fürsorge 119 – Institutsstil 120 – Hurtiger Corpsgeist 121 – Schlechte Manieren 122 – Mitarbeiter und Nestflüchter 122 - »Von des Orts Beschaffenheit zu Universitäten« 123
 
Zwischentext 8
Radikalkur: »Schafft die staatlichen Universitäten ab!«................................................ 124
 
Studierende - Strebsame Luxusgeneration: eine
bildungspolitische Manövriermasse
......................................................................... 127
Studentsein heute 127 – Der Student als Universitätskunde 127 – Hochschul-Reife? 128 – Zum Studentenbild der Professoren 129 – Der Teilzeitstudent 129 – Animationsklima 130 – Stipendiennot 130 – Studiengebühren 131 – Mehr Maus als Buch 132 – Der Wohnort der Großmutter als Auswahlkriterium 133 – NC-Bürokratisierung 133 – Ausländische Studenten 134 – Studieren in fremden Landen 135 – Kriminalistische Suchmaschinen 135 – Gewalt und Disziplin 136 – Arbeitgeberklagen 137 – Hochschulen als arbeitsmarktpolitische Parkstation 138 – Seniorstudenten 138
 
Zwischentext 9
Universitätsberater: Bestellte Legitimationsbereiter...................................................... 139
 
Universitätsverwaltung  Mal so, mal so:
Die Universität als Behörde
...................................................................................... 142
Gestufte Hochschulverwaltung 142 – Präpotente Verwaltung 143 – Verwaltungsvereinfachung 143 – Teilprivatisierung der Hochschulverwaltung 144 – Universitäres Sozialkapital 144 – Ängstliche Verwalter 146 – Basisferne 146 – Die HRK als Überverwalter 147
 
Zwischentest 10
Formelschön: »Der Capitalwerth des Menschen«........................................................ 148
 
Imagepflege - Die Alma Mater am Schmink- und
Spieltisch
: Arbeiten am Mythos der Universität
.................................................... 150
Alma Mater? 150 – Bildverschönerungen 150 – Arbeiten am
Mythos Universität 152 -

 
Zwischentext 11
Sprachverlust heißt Erkenntnis- und Weltverlust: Mutter­sprachliche Defizite................ 155
 
Vermarktung - Die Mähr vom Elfenbeinturm:
Universität und Gesellschaft
.................................................................................... 159
Universität und Beschäftigungssystem 159 – Marktanpassungen 160 –
Universität als Teil der Ordnungspolitik 161 – Profilbildung 162 – Moderatorenmodell 163 - Kontaktstudium 163 – Subventionierte Wirtschaftskooperationen 163 – Wissensgesellschaft 164 – Pflicht zur Drittmitteleinwerbung 164 – Gemachte Wissenschaftler 164 – Universitäten als Mahner und Wegweiser 165 – Universität und Gesellschaft 166 – Wissenschaftstourismus 167 – Absolventenbücher 167 – Corporate Universities 168 – Gehorsamst zu Diensten 169

 
Zwischentext 12
Kategorialanalysen: ein einheitsstiftender Anker der
Wissenschaften
.............................................................................................................. 170
 
Wissenschaftspolitik - Beste Grüße aus Amerika:
Über universitäre Wissenschafts- und Fachpolitik
................................................. 172
Universitäre Politikfelder und Durchgriffsorganisation 172 – Fürsorglichkeitsdiktatur der Hochschulpolitiker 172 – Zerbrochene Einheit der Wissenschaften  173 - Demokratisierungsideologien 174 – Jahresgutachten zur Lage der Universitäten 176 – Syndikalistische Aufräumer 176 – Fachidole 176 – Vergessene Disziplinmeister 177
 
Literarischer Diskurseifer  Buchrezensionen................................................. 178
 
Abkürzungsverzeichnis .......................................................................... .................... 190
Literaturhinweise......................................................................................................... 192
Themeneinschlägige Veröffentlichungen des Verfassers......................................... 200
Stichwortverzeichnis.................................................................................................... 202
 
Der Buchtitel kann direkt beim Walthari-Verlag bezogen werden:
bwh@walthari.de